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Edward Hopper

März 30, 2009

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Edward Hopper wurde am22. Juli 1882 in New York geboren und starb dort am 15. Mai 1967. Er war ein amerikanischer Maler des Realismus.

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Er ließ sich zu einem Illustrator ausbilden und studierte danach Illustration und Malerei. Hopper reiste dreimal nach Europa. Dabei besuchte er auch oft Paris, wo zu der Zeit eigentlich der Kubismus vorherrschte. Er ließ sich aber vielmehr von Künstlern wie Francisco de Goya, Diego Velázquez und Robert Henri inspirieren.

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Zwar verkaufte Hopper ein paar Bilder, seinen Lebensunterhalt musste er sich aber als Illustrator verdienen.

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Selbstportrait

Edward Hopper. Selbstportrait (1925-30)

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Hopper machte sich nicht viel aus den Tendenzen der Kunstszene und ignorierte vor allem die Abstraktion, die zu seiner Zeit so populär geworden war. Aus diesem Grund war sein Erfolg eher bescheiden und er lebte in einfachen Verhätlnissen.

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Als Vorlage zu seinen Motiven wählte Hopper oft Ansichten auf Gebäude, Bahnlinien, etc. Die wenigen Personen die auf seinen Bildern zu sehen sind, beschäftigen sich meist mit irgendetwas anderem, blicken gedankenverloren aus dem Fenster oder gehen einer Tätigkeit nach.

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Kennzeichen für seine Bilder waren Isolation, Ausgrenzung, Distanz sowie die Konzentration auf eigentlich Banales.

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Die Atmosphäre seiner Bilder inspirierte auch Filmregisseure wie zum Beispiel Alfred Hitchcock, der für das Bates Motel in „Psycho“ Hoppers Bild „House by the Railroad“ zum Vorbild nahm.

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House by the Railroad

Edward Hopper. House by the Railroad (1925)

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Auch der Filmregisseur Ridley Scott hat ein Bild von Hopper für einen seiner Filme verwendet haben.“Nighthawks“ soll ihm als Vorlage für die Atmosphäre in dem Film Blade Runner gedient haben.

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Edward Hopper. Nighthawks (1942)

Edward Hopper. Nighthawks (1942)

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4 Kommentare

  1. Ich liebe seine Werke. Ich finde besonders „Nighthawks“ besonders inspirierend wenn man gerde einen stressigen Tag hinter sich hat.


  2. Dieses Bild ist fabelhaft. Die 4 Leute kann man betrachten wie in einem Schaufenster, die Wand, das Glas verschwindet zwar einerseits vollkommen, da es unsichtbar ist und bildet somit eine Bindung zum Betrachter, andererseits wird auch eine Distanz geschaffen, da man als Außenständiger eben die Funktion des Beobachters hat und nicht zu den Leuten dazugehört. Diese werden wie in einem Gehege (vgl.Zoo) beobachtet, sie sind separiert und abgeschirmt, aber den Blicken des Beobachters ausgesetzt. Isolation und Ausgrenzung sind hier die Leitthemen.
    Einfach Fotorealismus 😉


  3. Ich glaube auch Jim Jarmusch hat sich auf „Nighthawks“ bezogen als er in seinem Film „Down by Law“ nach dem Streit zwischen Tom Waits Charakter mit seiner Freundin ihn vor dieser Szene platzierte.


  4. toll!



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